

Natürliche Unterstützung bei Wechseljahresbeschwerden

Was sind Wechseljahre?
Die Wechseljahre, auch als Klimakterium bekannt, beginnen bei den meisten Frauen ungefähr im Alter von ca. 40 - 55 Jahren. Diese Lebensphase ist mit hormonellen Veränderungen verbunden, welche am Ende der fruchtbaren Lebensphase einer Frau eintritt. Die Funktionalität der Eierstöcke lässt allmählich nach, sodass der Eisprung nicht mehr regelmäßig stattfindet. Bei manchen Frauen können durch den Wechsel unterschiedliche Beschwerden hervorgerufen werden. Hier erfahren Sie, welche natürlichen Heilmittel Ihnen helfen können, die Wechseljahre besser zu bewältigen und Beschwerden auf natürliche Weise zu lindern.
Was ist die Menopause und aus welchen Phasen besteht sie?
Die Menopause bezeichnet den Zeitpunkt der letzten Regelblutung im Leben einer Frau. Sie tritt im Durchschnitt um das 50. Lebensjahr herum ein. Die Menopause ist aber eigentlich nur ein Stichtag – nämlich dann, wenn die Periode seit 12 Monaten ausgeblieben ist.
1. Prämenopause (ca. ab Mitte 40)
- Die Hormonproduktion (Östrogen, Progesteron) beginnt langsam zu schwanken.
- Der Menstruationszyklus verändert sich: unregelmäßige Blutungen, mal stärker, mal schwächer.
- Erste Beschwerden können auftreten, z. B. Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, Brustspannen.
2. Perimenopause (ca. 1–2 Jahre vor und nach der Menopause)
- Die stärkste hormonelle Umstellung findet statt.
- Östrogen und Progesteron sinken deutlich ab.
- Typische Symptome: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Herzrasen, Reizbarkeit.
- In dieser Phase kommt es schließlich zur Menopause (letzte Regelblutung).
3. Postmenopause (ca. ab Anfang/Mitte 50)
- Beginnt nach der Menopause (wenn die Regelblutung 12 Monate ausgesetzt hat).
- Östrogenproduktion bleibt dauerhaft niedrig.
- Beschwerden klingen langsam ab, können aber noch einige Jahre anhalten.
- Langfristige Veränderungen wie trockene Schleimhäute und Hautalterung werden sichtbar.
Welche Beschwerden treten in den Wechseljahren auf?
Jeder Körper ist individuell und somit reagiert jede Frau unterschiedlich auf die hormonellen Veränderungen.
• Hitzewallungen
• Schweißausbrüche
• Fleckige Hautrötungen (v.a. an Kopf und Hals)
• Herzrasen
• Schwindel
• Schlaflosigkeit
• Verminderte Leistungskraft
• Nervosität
• Depressionen
• Kopfschmerzen
• Trockene Scheide
• Lustlosigkeit (Verlust der Libido)
Wie können Sie Ihr Wohlbefinden in den Wechseljahren unterstützen?
- In den Wechseljahren ist eine eiweißreiche Ernährung besonders wichtig, zum Beispiel mit Fisch, Eiern oder Hülsenfrüchten. Ergänzend werden viel Gemüse, Obst, Ballaststoffe und gesunde Fette wie aus Nüssen oder Olivenöl empfohlen
- Regelmäßger Sport (Kombination aus Kraft- und Ausdauersport), sowie körperliche Aktivität an der frischen Luft
- Entspannungsübungen und Stressabbau mit Yoga, Meditation und Atemübungen
- Ausreichend und erholsamer Schlaf